Wahoo Kickr - Erfahrungsbericht
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Wahoo Kickr: mein Erfahrungsbericht

In den Wintermonaten kommt es ja doch öfter vor, dass man “gezwungen” ist, indoor zu trainieren. Deshalb hab ich meinen alten Rollentrainer den Elite Turbo Muin II durch einen moderneren Wahoo Kickr (2018) ersetzt. Dabei handelt es sich momentan um das Topmodell von Wahoo.

Wahoo Kickr: Leise und Zwift-Kompatibel

Warum ist meine Wahl auf den Wahoo Kickr gefallen? Was man so von Bekannten hört, ist der Kickr sehr leise. Auch auf der Wahoo-Webseite wird gesagt, ich zitiere:

FAST LAUTLOS

Der KICKR wurde dank Verbesserungen nahezu lautlos gemacht, das einzige Geräusch, das Sie hören werden, stammt von Ihrer Kette, wenn Sie den Gang wechseln, um sich durch Ihr Workout durchzuarbeiten.

Die Kompatibilität zu Zwift (Online-Plattform für Rad- und Laufsportler) ist hervorragend und auch sonst macht das Gerät einen sehr guten Eindruck.

Bestellt habe ich direkt bei Wahoo und kurze Zeit später hatte ich auch die Bestätigung, dass die Ware bald versendet wird. Direkt bei Versand sollte noch eine Mail mit der Sendungsnummer kommen, diese blieb aber aus. Stattdessen stand wenige Tage der fast 1200 € teuere Kickr einfach vor der Haustür. Nein, ich habe DPD keine Erlaubnis gegeben, meine Pakete vor der Tür abzustellen!!!

Trotzdem hab ich mich irgendwie auch gefreut, dass das Teil nun wider erwarten (ich hatte ja noch nicht mal die Versandbestätigung) schon da war!
Der erste Eindruck nach dem Auspacken war sehr gut. Schöne Verarbeitung, alles sehr hochwertig.

Erster Test des Kickrs

Einschalten, per Bluetooth mit dem PC, Handy oder Tablet verbinden, Zwift starten und losradeln… Check… Funktioniert tatsächlich sehr gut!

Dann schalte ich mal so spaßhalber die Gänge durch und merke, dass die Kassette wohl einen Treffer hat. Auf jeden Fall hört sich der 3. Gang nicht wirklich gut an. Beim Treten macht es wirklich besorgniserregende Geräusche. Ich hab es mal aufgenommen. Mit Kopfhörern ist es sehr gut zu hören!

 

Diesbezüglich hab ich den Support von Wahoo angeschrieben, der sich auch umgehend gemeldet hat und als “Beweis” ein Video haben wollte, auf dem das Geräusch wahrnehmbar ist. Ich bin gespannt, wie das aus geht. Zusätzlich zu diesem sehr störenden Geräusch gibt es, abhängig von der Trittfrequenz so ein “Wummern”. Blödes Wort, ich weiß aber nicht, wie ich es besser beschreiben soll. Es ist ein Geräusch, dass man bei geschlossener Türe auch im Nachbarzimmer hört. Ich behaupte auch, dass die Nachbarn unter uns das mit bekommen. Wenn an einem Wochenende bei schlechtem Wetter 2 Radfahrer (Michaela und ich) je 2-3 Stunden auf der Rolle sitzen, wird das schon ganz schön nervig. Ich hoffe echt darauf, dass Wahoo den Kickr nochmal unbürokratisch austauscht… ansonsten weiß ich nicht, ob ich ihn behalten will…

Die andere Frage ist, wie man da noch besser dämpfen kann, um die Nachbarn nicht zu verärgern?
Aktuell haben wir die Matte, die auf dem Video zu sehen ist (ca. 1 cm stark und für genau diesen Zweck gemacht) und zusätzlich eine “ISO-Matte” doppelt genommen und den Kickr darauf platziert.

Vielleicht liest hier ja doch jemand mit, der ein ähnliches Problem hatte und mir seine Lösung mitteilen möchte. Würde mir aktuell sehr weiter helfen!

Mein Fazit zum Wahoo Kickr:

Gute Verarbeitung bis auf die (bei mir) defekte Kassette. Ich gehe davon aus, dass diese ausgetauscht wird. Die Hauptgeräusche kommen tatsächlich von der Kette, bzw. von der Schaltung. Diese sind fast unhörbar, wenn man einen Ventilator an hat. Allerdings ist das oben beschriebene “Wummern” für Mitbewohner und Nachbarn nach kurzer Zeit sicherlich sehr nervig! Sollte es hierzu irgendwelche Neuigkeiten geben, werde ich entweder diesen kleinen Testbericht ergänzen oder, falls es was Größeres wird, einen neuen Beitrag als Fortsetzung schreiben.

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Indoor Cycling - Radmarathon
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Indoor Radmarathon

Indoor RadmarathonAnfang Februar, genau gesagt am 03. Februar 2019 veranstaltete das Tri-Team Frankenalb einen Indoor Radmarathon. Dabei ging es darum, so lange wie möglich am Stück im Sattel auszuhalten. Jeder konnte teilnehmen und sich bereits in den Wochen davor für eine gewisse Zeitspanne eines der verfügbaren Räder reservieren.

Ausgetragen wurde dieser Radmarathon in den Räumen des Fitness-Studios Luber in Hersbruck. Wir durften freundlicherweise die vorhandenen Indoor-Bikes des Studios nutzen, aber auch eigene Fahrräder und Rollentrainer waren erlaubt. Insgesamt standen 19 Indoor-Bikes von Fitness-Luber zur Verfügung und zeitweise waren 3 Athleten auf ihren eigenen Rädern dabei.

Dieser Indoor Radmarathon konnte durch Sach- und Geld-Spenden unterstützt werden. Der gesamte Erlös wurde an die Tafel Nürnberger Land und an das SOS Kinderdorf gespendet.

Ich selbst bin bei dieser Veranstaltung natürlich auch mit geradelt… sonst müsste ich ja nicht davon berichten. 😉

Laut Aufzeichnungen in meinem Strava-Account habe ich 4 Stunden 30 Minuten auf dem Rad durchgehalten. Kurz vor 8 Uhr durften wir unsere Räder (ich hatte mein Rennrad und den Rollentrainer dabei) aufstellen und uns fertig machen. Umziehen, Handtücher bereitlegen, Getränkeflat vom Fitness-Studio bezahlen und die Trinkflaschen füllen lassen. So vorbereitet, ging es dann um kurz nach 8 Uhr los und es hieß… in die Pedale treten!

Es war teilweise echt ziemlich krass… Jeder der schon einmal eine Zeit lang innen auf einem Hometrainer oder auf der Rolle gefahren ist, kennt die Herausforderungen, die sich einem stellen. Es ist warm, egal wie viele Lüfter man aufstellt, es ist Anstrengend, weil man im Grunde immer gleich auf dem Rad sitzt; klar, man steht mal auf, geht in den Wiegetritt, aber letztlich ist es indoor doch etwas ganz Anderes als im Freien.

Würde ich wieder mit machen? Ja, auf jeden Fall. Es hat, trotz der Anstrengungen riesig Spaß gemacht! Für die erste Veranstaltung dieser Art, die das Tri-Team organisiert hat, war das schon echt gute Arbeit von allen Beteiligten!

Das war nun also der dritte Teil meines Rückblicks auf 2019.

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Sportlicher Rückblick auf 2019

Strava liefert zum Thema “sportlicher Rückblick” in diesen Tagen eine Auswertung, die sich jeder Strava-Athlet unter https://2019.strava.com abrufen kann.

sportlicher Rückblick 2019

Ich finde es immer sehr interessant, mir solche Statistiken, oder Zusammenfassungen (egal ob für die Woche, den Monat oder, wie in dieem Fall für das ganze letzte Jahr) anzusehen. Warum? Ist doch ganz schön zu sehen, was man erreicht hat, wieviel Zeit man investiert hat und ob es sich letztlich gelohnt hat.

Naja, gelohnt ist beim Sport realistisch betrachtet eh immer so ‘ne Sache. Dazu müsste man erstmal definieren, was für einen persönlich “Erfolg” bedeutet. Aber das ist grundsätzlich ein ganz anderes Thema 😀
Wobei… was ich selber schon als Erfolg betrachte, ist: ich hab 2-3 Kilo abgenommen ohne mich beim Essen einschränken zu müssen 😛 ist doch schon mal was^^

Sportlicher Rückblick – Die Statistik-Details

Jetzt möchte ich ein bisschen näher auf die Zahlen in der Grafik oben eingehen.

  • 213 aktive Tage klingt schon mal nicht sooo schlecht. Damit bin ich ganz zufrieden. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Ruhetage und Regeneration darf man nicht vernachlässigen!
  • Wäre mir bewusst gewesen, dass mir bei der Gesamtdistanz nur ein paar KM auf die 7000 fehlen, hätte ich mich einmal mehr auf’s Rad gesetzt. Mit Schwimmen wäre es (mir) wohl kaum möglich gewesen, die fehlenden Kilometer “aufzufüllen” 😛
  • Die Anzahl der Radkilometer ist absolut verbesserungswürdig. Rund 5500 km outdoor und 600 km auf der Rolle. Dieses Jahr werden auf jeden Fall die 10.000 km angestrebt.
    Wenn ich richtig gezählt habe, bin ich 33 mal mit dem Rad in die Arbeit und zurück gefahren. Da ist definitiv noch Luft nach oben, vor allem weil ich jetzt ja mein optimales #mdrza-Rad hab. 😀
  • Die Schwimm-Kilometer… naja, was soll ich sagen. Enttäuschend? Eher verständlich, wenn man betrachtet, wie gerne ich im Wasser bin.
  • Läuferisch hätte ebenfalls noch mehr gehen können. Die 1000 km wollte ich schon voll machen und an dieser Gesamtkilometerzahl orientiere ich mich auch für 2020.

Das war nun also der zweite Teil meines Rückblicks auf 2019. Ein sportlicher Rückblick als kurze Zusammenfassung. Einzelne Highlights folgen demnächst noch . Als nächstes Highlight aus dem Jahr 2019 habe ich mir den Indoor-Radmarathon, der Anfang Februar statt gefunden hat, notiert.

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