Kurztrip in den Bayerischen Wald
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Kurztrip in den “Bayerischen Wald”

Am letzten Wochenende wollten wir eigentlich, wie letztes Jahr auch schon, beim King of The Lake in Österreich teilnehmen. Aufgrund der Covid-19 Pandemie haben wir uns aber entschieden, nicht ins Ausland zu fahren, sondern mit unserem Camper einen Kurztrip in den Bayerischen Wald zu unternehmen.

Nach einigen Überlegungen am Samstag früh, haben wir nach einem passenden Campingplatz gesucht und einen Stellplatz für eine Nacht reserviert. Anschließend noch unsere paar Sachen zusammengepackt und in den Bus geladen.

Irgendwas fehlt noch…

Leider fehlte uns ja noch das Vorzelt; unser Altes hat ja beim letzten Ausflug sein unrühmliches Ende erlebt… da mussten wir schnell eine Lösung finden, also sind wir gegen Mittag aufgebrochen und noch beim Fritz-Berger in Neumark vorbei gefahren. Ich habe ja schon länger nach einer Lösung für solche Kurztrips gesucht, irgend ein kleines aufblasbares Vorzelt, ein Sonnensegel oder was Ähnliches.

Kurztrip in den Bayerischen Wald - Campingplatz Haufenmühle

Nach einiger Suche sind wir tatsächlich fündig geworden. Wir haben uns einen aufblasbaren Pavillion geholt. Auf dem Bild nebenan ist er zu sehen.

Dazu gibt es noch Seitenwände als Wind- und Sichtschutz, die leider nicht vorrätig waren. Die mussten wir jetzt nachträglich noch bestellen.

Ankunft im bayerischen Wald

Wir kamen also am Samstag Nachmittag, kurz vor 17 Uhr Drachselsried an und konnten uns, nach kurzem Wortwechsel mit dem Eigentümer, gleich auf unserem sehr schönen, ruhigen Stellplatz ausbreiten.

Innerhalb von etwa 30 Minuten war alles aufgebaut und vorbereitet und wir konnten gemütlich zu Abend essen.

Da es am Abend sehr schnell kühl wurde, gingen wir bald in den Bus zum schlafen. Für Sonntag hatten wir, deshalb haben wir den Kurztrip in den bayerischen Wald ja unternommen eine schöne, aber anstrengende Radtour geplant, doch dazu dann mehr im nächsten Blog-Beitrag.

Wenn ihr euch für unsere Camping-“Abenteuer” interessiert, könnt ihr euch gerne in der Kategorie Camping umsehen. Dort werden passende Artikel gesammelt; ich gebe zu, jetzt ist da noch recht wenig vorhanden, aber das wird schon!

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Stoneman Miriquidi Road - Tag 1
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Stoneman Miriquidi Road – Etappe 1

Der erste Tag unserer “Stoneman Miriquidi Road“-Rundfahrt begann an unserer Unterkunft, der Pension Riedel.
In meinem ersten Beitrag zum Stoneman habe ich schon über meine Eindrücke berichtet…

Wir sind auf der B95 in Richtung Unterwiesental gestartet und nach kurzer Strecke auf unsere eigentliche Route getroffen.

Vom Fuße des Fichtelberges aus, ging es in Richtung des ersten Etappenziels, das zu erreichen war. Nach einer relativ kurzen Fahrt von gut 10km auf schönen, wenig befahrenen Nebenstraßen und Wegen, erreichten wir den Anstieg zum Bärenstein. Um zum Zwischenziel zu kommen muss man eine mehrere hundert Meter lange Rampe mit 13-15% Steigung überwinden. Zum ersten mal auf der Rundfahrt brennen die Oberschenkel 😝
Oben angekommen wird die Karte gestanzt. Nach einer kurzen Pause gehts schon weiter zum nächsten Checkpoint des Stoneman Miriquidi Road.

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Stoneman Miriquidi Road
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Stoneman Miriquidi Road – Der Tag davor

Wir sind heute zur Mittagszeit daheim losgefahren.
Ziel: Oberwiesenthal.
Wir nehmen an einer Radrundfahrt im Erzgebirge Teil, dem Stoneman Miriquidi Road. Worum es dabei geht? Später erzähl ich noch mehr dazu!

Morgen früh so gegen 9 Uhr gehts los. Es werden 3 anstrengende Tage mit insgesamt über 320km und deutlich über 5000 Höhenmetern.

In der heutigen Unterkunft angekommen, haben wir unsere Unterlagen für den Stoneman erhalten und natürlich gleich durch gesehen. Sehr cool, wie die Strecken so beschrieben sind. Wie es aussieht, sind die Checkpoints sinnvoll ausgewählt. Ich freu mich schon auf die Radstrecken!!!

Stoneman Miriquidi Road Inhalt Starterbeutel
Stoneman Miriquidi Road Karte Checkpoints

Das Zimmer in der Pension Riedel ist sehr klein, ebenso der „Flachbildschirm“; ich glaube, mein iPad, mit dem ich gerade diesen Blogpost schreibe, ist größer… Ok, das ist übertrieben, aber mir war gar nicht bekannt, dass jemals so kleine TV-Geräte verkauft worden sind!

Das TV-Programm ruckelt, das Internet ist unbrauchbar, bzw nicht vorhanden. Die Fenster lassen sich nicht ordentlich abdunkeln; gut schlafen kann ich da ganz sicher nicht! Zum Glück hab ich meine „Schlafmaske“ dabei.
Das Waschbecken in der ziemlich kleinen Nasszelle ist nicht so ganz sauber. Es sind Ränder von irgendwelchen braunen Tropfen zu sehen, ich hoffe mal, dass das Make-Up-Reste sind… da hätte man einmal mehr drüber wischen können.
Ich suche ja echt nicht nach negativen Punkten, das sind nur die Dinge, die mir so ins Auge stechen.

Warum kläre ich das nicht mit dem Personal und lasse die „Mängel“ beheben? Es ist nicht so, dass ich das nicht versucht hätte. Es ist schlichtweg jetzt um kurz nach 20 Uhr niemand vom Personal mehr anwesend, mit dem man das klären könnte. Daher schreib ich es hier auf.

Sehr positiv war das Abendessen, dass wir bei der Halbpension dabei hatten. Die Auswahl inkl. Suppe, Hauptgang und Schnaps oder Nachspeise können sich sehen lassen. Pro Person 20€… das kann man lassen!
Ich hatte die Pilz-Suppe, einen Bauernbraten und als Nachtisch einen „Verteiler“ 🙂 War echt gut!

Momentan regnet es noch ziemlich stark, aber die Wetterprognose für morgen sieht ok aus. Es soll zwar bewölkt, aber trocken sein. Schau mer mal…

Morgen fahren wir dann von Oberwiesenthal aus nach Holzhau. Es stehen folgende Checkpoints an, die wir erreichen müssen um erfolgreich teilnehmen zu können.

  • Bärenstein
  • Drei-Brüder-Höhe
  • Saigerhütte
  • Schwartenberg

Übernachtet wird dann in Holzhau, kurz vor dem nächsten Checkpoint.
Ich werde auch in den nächsten Tagen berichten, wie es läuft 🙂

Aufgrund der momentan andauernden Corona-Krise ist die Stoneman Miriquidi-Road Route (C-Edition) in diesem Jahr verändert. Es geht nicht, wie bisher üblich, durch den tschechischen Egergraben, sondern wir bleiben innerhalb Deutschlands. Cool, dass die Organisatoren da reagiert haben und die Route entsprechend angepasst haben. Im Vergleich zu den letzten Jahren kommen einige Kilometer mehr und einige hundert Höhenmeter zusätzlich auf uns zu. Wir sind schon gespannt wie es wird und haben vielleicht auch einen Grund wieder zu kommen, und die Runde inkl. Tschechei zu fahren 🙂

Ach ja. Gebucht haben wir das Ganze über den Tourismusverband Erzgebirge. Das war bisher bequem, aber leider habe ich keine Möglichkeit, die Unterkünfte zu wählen, sondern nur in welcher „Region“ ich übernachten möchte.
Mit den Erkenntnissen von heute würde ich das so nicht mehr machen, sondern mich selbst um die Hotels kümmern. Die Wahl wäre dann sicher auf eine andere Unterkunft gefallen; nachher ist man immer schlauer! Unklar ist halt noch, wie es vom Gesamtpreis her ausgefallen wäre. Wenn ich nächste Woche noch Lust dazu habe, rechne ich das durch und berichte darüber 😉

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